

Dankbar für die kleinen Dinge
Nach einer Woche mit verstopfter Nase einfach wieder frei atmen können – bei uns eine Übung: Dankbarkeit im Kleinen.
Nach einer Woche mit verstopfter Nase einfach wieder frei atmen können – bei uns eine Übung: Dankbarkeit im Kleinen.
Dankbarkeit ist bei uns keine Floskel, sondern eine Übung, die wir jeden Tag neu machen. Nicht das brave „Bitte – Danke“, sondern der Blick dafür, dass nichts selbstverständlich ist: dass das Herz schlägt, dass jemand da ist, der einen anschaut, dass sauberes Wasser aus dem Hahn kommt.
Manchmal merkt man das erst, wenn etwas fehlt. Nach einer Woche mit verstopfter Nase ist freies Atmen plötzlich keine Kleinigkeit mehr, sondern fast ein kleines Wunder. Genau da beginnt die Übung – bei den banalen Dingen des Alltags.
Mutter Elvira sagt den Burschen oft: „Darsi una scrollata“ – sich selbst wachrütteln. Viele von uns kannten lange kein Leben, das sich gelohnt hat. Jetzt üben wir, jeden Moment als Geschenk zu sehen, auch die schwierigen, weil sie uns wachsen lassen.
Wer dankbar ist, hat weniger Angst. Man wird ruhiger, zufriedener – und merkt es nicht nur an sich selbst, sondern auch am Umfeld drumherum.
Deshalb wollen wir an dieser Stelle einfach Danke sagen: an alle, die an uns denken, die beten, die uns unterstützen – mit ihrer Zeit, ihrem Herzen, ihrer Hilfe. Vergelt’s Gott.
Die Burschen vom Cenacolo
